Über uns

Vorurteile ausräumen, mit Gleichgesinnten in Kontakt kommen und vor allem auch vereinzelt Konzerte in der Region veranstalten, um bekannten und unbekannten Hard-Rock-Bands eine Auftrittsmöglichkeit zu verschaffen.
Dies waren in erster Linie die Gründe dafür, dass der Verein "Metalheads-Remigiusland" entstanden ist. Als Verein hat man doch ganz andere Möglichkeiten und zudem wollen wir auch in dem Sinne gemeinnützig tätig sein, dass unsere Einnahmen aus Veranstaltungen, wiederum in andere Projekte fließen.

Unsere Mitglieder sind im Alter von 23 bis 36 und regelmäßige Besucher des "Bang-your-Head-Festivals" in Balingen, das von rund 15.000 Fans der Heavy-Szene frequentiert wird und somit das zweitgrößte seiner Art in Deutschland ist. Zudem ist oder war man auch in der Region unterwegs, als in Pirmasens das "Quasimoto" noch existierte. Finanzielle Altlasten führten allerdings zur Schließung der letzten Bastion, die mittelgroße oder größere Metal-Acts beherbergte. Seitdem herrscht gähnende Leere in der Westpfalz, die das "be inside" in Kusel mit seinen vorhandenen Möglichkeiten etwas lindert. So führten die Fahrten der Metalheads in letzter Zeit gezwungenermaßen nach Andernach, in Richtung Koblenz, was rund 350 Kilometer bedeutet. Daraufhin reifte der Entschluss selbst an der Konzertfront tätig zu werden und im Ergebnis stand die Vereinsgründung. Die Gemeinde Nanzdietschweiler hat sich für die Premiere als Partner zur Verfügung gestellt und den Metalheads die Kurpfalzhalle überlassen, die sich von ihren Möglichkeiten hervorragend als Auftrittsort eignet.  

"Der Heavy-Metal" hatte von jeher keinen guten Ruf. Die Bands, die Musiker und auch die Fans wurden in eine gewalttätige Ecke gestellt und dort stehengelassen. Dass viele Bands exzellente Musiker in ihren Reihen haben, die diesen Musikstil deshalb so sehr lieben, weil er größtes musikalisches Können fordert, wurde selten beachtet. Viel lieber stürzte man sich auf die Skandälchen und wenn es keine gab, wurden welche erfunden. Dass die Metal-Gemeinde feierfreudig ist, streitet sicherlich niemand ab, doch vieles von dem, was ihr angedichtet wird, ist schlichtweg Übertreibung. Natürlich trugen das überwiegend in schwarz und Leder gehaltene Outfit von Bands und Fans zu diesem Stempel bei. So läuft der Laden eben. Der Metal musste seit jeher für die schlechten Nachrichten herhalten. Dies hat die Metal-Szene aber von Beginn an eng zusammenrücken lassen und das Miteinander von Musikern und Fans ist loyal und freundschaftlich.

Diejenigen, die seit Beginn der 80er Jahre dabei sind, stehen heute stramm in den Dreißigern oder darüber, doch es mangelt nicht an Nachwuchs. Weder bei den Bands noch bei den Fans. Der Bandnachwuchs soll in erster Linie die Unterstützung des Vereins erfahren.

Stay heavy

Eure